Für Unternehmen mit 50 Mio. bis 1 Mrd. € Umsatz

Mehr EBIT aus jedem eingesetzten Euro – gemessen in Kapitalrendite und Unternehmenswert.

Surion ValueX legt die Ergebnis- und Kapitalhebel Ihres Unternehmens mit der Gründlichkeit einer Due Diligence offen und beziffert jeden in EBIT, ROIC und Unternehmenswert. Jedes Quartal folgt eine Entscheidungsvorlage für Geschäftsführung und Gremien.

Dreidimensionale Wertbrücke, illustratives Beispiel in Mio. €: Gesamtunternehmenswert heute 180; plus 27 aus Pricing, 18 aus Einkauf und 27 aus Produktivität ergibt 252; plus 21 aus einem Multiple in der Mitte der Branchenspanne ergibt 273.
Wertbrücke des Gesamtunternehmenswerts in Mio. €, illustratives Beispiel mit 300 Mio. € Umsatz: Pricing +27, Einkauf +18, Produktivität +27, Multiple in der Mitte der Branchenspanne +21. Zur Rechnung
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* Woher die Bewertungen stammen

Die Bewertungen betreffen die bisherigen Leistungen der Surion GmbH; ValueX ist ein neues Angebot, eigene Bewertungen dazu gibt es noch nicht. Direkt auf ProvenExpert bewertet nur, wen wir persönlich eingeladen haben: Kunden und Gesprächspartner. Bei Google kann jeder angemeldete Nutzer bewerten. Sieben der 14 Bewertungen hat ProvenExpert aus Google und Cylex übernommen. Stand: 14.10.2026.

Wo Ergebnis und Kapital verloren gehen

Die größten Hebel liegen selten in einer einzelnen Abteilung, sondern an den Übergängen: zwischen Preisliste und Auftrag, zwischen Einkauf und Produktion, zwischen Bilanz und Planung. Im Tagesgeschäft fallen sie kaum auf, in der Kapitalrendite schon.

  • Preisdurchsetzung

    Rabatte ohne Regel, Kostensteigerungen nur teilweise weitergegeben, große Margenstreuung zwischen vergleichbaren Kunden.

    Wirkt aufEBIT-Marge

  • Kapitalbindung

    Forderungen und Vorräte ohne Zielreichweite, Investitionen ohne Renditevorgabe; das Working Capital wächst schneller als der Umsatz.

    Wirkt aufROIC und Free Cashflow

  • Komplexität

    Varianten, Kleinaufträge und Kunden, die Deckungsbeitrag verbrauchen, statt ihn zu erzeugen.

    Wirkt aufEBIT-Marge und Produktivität

  • Steuerung

    Plan und Ist weichen deutlich ab, Kennzahlen haben keine Verantwortlichen, Abschlüsse kommen zu spät für Entscheidungen.

    Wirkt aufPlanbarkeit und Bewertung

Weitere typische Befunde
BefundWo er stecktWirkung
Wenige Lieferanten, Rahmenverträge fehlen oder laufen ausKreditoren, BestellungenMaterialquote, Versorgungsrisiko
Anlageneffektivität und Ausschuss werden nicht gemessenERP, Fertigungsdaten, QualitätProduktivität, Investitionsbedarf
Investitionen liegen dauerhaft unter den AbschreibungenAnlagenspiegelInvestitionsstau, künftige Ergebnisse
Verwaltungskosten wachsen schneller als der UmsatzKostenstellenEBIT-Marge
Entscheidungen hängen an wenigen SchlüsselpersonenOrganisation, VollmachtenUmsetzungstempo, Risiko
Warum Controlling und Jahresabschluss sie selten zeigen
  • Der Jahresabschluss ist rückblickend und auf die Gesellschaft als Ganzes ausgerichtet; die Kapitalrendite je Kunde, Produkt oder Standort zeigt er nicht.
  • Das Controlling misst meist gegen den eigenen Plan. Ob der Plan das Mögliche ausschöpft, bleibt dabei offen.
  • Die Daten liegen getrennt: Preisnachlässe im CRM, Einkaufskonditionen im ERP, Kündigungsrechte in den Verträgen. Erst übereinandergelegt zeigen sie die Ursache.
  • Bereichsziele optimieren Teile: Der Vertrieb steuert Umsatz, die Produktion Auslastung, der Einkauf Preise. Die Kapitalrendite des Ganzen steuert oft niemand ausdrücklich.

Hinter jedem Befund steht eine Kette. Eine Forderungslaufzeit von 68 Tagen geht oft auf ein Mahnwesen zurück, das nicht greift; eine hohe Margenstreuung oft auf Preisfreigaben ohne Regel. ValueX setzt an der Ursache an, nicht an der Kennzahl.

Unternehmenswert ist die Folge operativer Exzellenz

Ein höheres Ergebnis steigert den Wert unmittelbar. Eine höhere Kapitalrendite und verlässliche Planung können zusätzlich das Multiple stützen, mit dem das Ergebnis bewertet wird. ValueX misst beides in Euro.

  • EBITDA-Marge10 % auf 14 %

    Pricing, Einkauf und Produktivität: im Beispiel 12 Mio. € mehr EBITDA bei gleichem Umsatz.

  • ROIC7,4 % auf 12,8 %

    Mehr Ergebnis auf weniger gebundenes Kapital: Die Forderungslaufzeit sinkt von 68 auf 45 Tage und setzt rund 19 Mio. € frei.

  • EV/EBITDA6,0x auf 6,5x

    Eine Rendite über den Kapitalkosten und planbare Ergebnisse können ein Multiple in der Mitte der Branchenspanne stützen.

Illustratives Beispiel mit 300 Mio. € Umsatz, ohne Wachstum gerechnet. Zielwerte ergeben sich für jedes Unternehmen aus Branche, Kapitalintensität und Ausgangslage und sind keine Zusage.

Die Wertbrücke Schritt für Schritt
SchrittRechnungGesamtunternehmenswert (Mio. €)
HeuteEBITDA 30 Mio. € × 6,0180
Pricing und Mix+4,5 Mio. € EBITDA × 6,0+27
Einkauf+3,0 Mio. € EBITDA × 6,0+18
Produktivität+4,5 Mio. € EBITDA × 6,0+27
Nach den operativen HebelnEBITDA 42 Mio. € × 6,0252
Multiple+0,5x auf 42 Mio. € EBITDA: von unterhalb der Mitte der Branchenspanne auf ihre Mitte+21
Zielbild nach zwei JahrenEBITDA 42 Mio. € × 6,5273

Gesamtunternehmenswert heißt hier Enterprise Value, also vor Abzug der Nettoverschuldung. Die rund 19 Mio. €, die eine kürzere Forderungslaufzeit freisetzt, erscheinen deshalb nicht in der Brücke: Sie senken die Nettoverschuldung und erhöhen den Wert des Eigenkapitals zusätzlich.

Annahmen: Umsatz vereinfachend konstant 300 Mio. €, Abschreibungen 9 Mio. € im Jahr, Steuerquote 30 %, investiertes Kapital zu Beginn 200 Mio. €, Kapitalkosten 9 %. Die Effekte je Hebel sind illustrativ; im Mandat stammen sie aus Ihren Daten und tragen Bandbreiten.

Wie Kapitalrendite und Planbarkeit das Multiple beeinflussen

Der Wert eines Unternehmens hängt von drei Größen ab: vom operativen Ergebnis, von der Rendite auf das investierte Kapital im Verhältnis zu den Kapitalkosten und vom Wachstum. Die Werttreiberformel von Koller, Goedhart und Wessels (McKinsey, „Valuation“) fasst das zusammen:

Wert = NOPATt+1 × (1 − g ÷ RONIC) ÷ (WACC − g)

NOPAT ist das operative Ergebnis nach Steuern, g das Wachstum, RONIC die Rendite auf neu investiertes Kapital, WACC die Kapitalkosten. Liegt die Rendite unter den Kapitalkosten, vernichtet Wachstum Wert; erst eine Rendite über den Kapitalkosten macht Wachstum wertvoll. Eine Auswertung von McKinsey kommt zum selben Schluss: Bei niedrigem ROIC schafft dessen Steigerung mehr Wert als zusätzliches Wachstum.

Im Beispiel liegt der ROIC heute bei 7,4 % und damit unter den angenommenen Kapitalkosten von 9 %, nach den Hebeln bei 12,8 %. Marktmultiples enthalten Wachstumserwartungen, und Käufer wie Kapitalgeber zahlen für Unternehmen, deren Rendite über den Kapitalkosten liegt und deren Ergebnisse planbar sind, eher Multiples in der Mitte oder im oberen Teil der Branchenspanne. Das Beispiel selbst rechnet ohne Wachstum; der Schritt von 6,0x auf 6,5x ist deshalb ein Marktvergleich, keine Ableitung aus der Formel.

Quelle: Cao, Jiang, Koller: Balancing ROIC and growth to build value, McKinsey on Finance, 2006. mckinsey.com

Was der Markt zahlt: Branchenwerte

Die DUB-Multiples weisen für die Größenklasse Mid-Cap (mehr als 50 Mio. € Umsatz) unter anderem diese EBITDA-Spannen aus:

Branche, mehr als 50 Mio. € UmsatzEV/EBITDA
Maschinen- und Anlagenbau5,6x–7,3x
Fahrzeugbau und Automotive4,7x–6,1x
Chemie, Kunststoffe und Verpackung6,5x–8,1x
Elektrotechnik und Elektronik6,8x–8,5x
Unternehmensnahe Dienstleistungen (B2B)6,4x–8,0x
Transport, Logistik und Spedition5,6x–7,2x
Medizintechnik und Life Sciences8,2x–10,0x
IT-Services und Systemhäuser7,1x–9,6x

In jeder dieser Branchen liegen die Spannen für größere Unternehmen höher als für kleinere. Das Beispiel – 6,0x heute, 6,5x im Zielbild – bewegt sich im Maschinen- und Anlagenbau von unterhalb der Mitte der Spanne auf ihre Mitte. Bei Unternehmen nahe 1 Mrd. € Umsatz sind diese Daten dünner; dort ziehen wir zusätzlich börsennotierte Vergleichsunternehmen heran.

Quelle: DUB KMU-Multiples, EBITDA-Multiples, Stand Q3/26. dub.de

Was diese Zahlen nicht sind

Kein Ergebnis- und kein Wertversprechen. Ein Multiple ist ein Marktpreis zu einem Zeitpunkt. Wertschaffung kommt überwiegend aus dem operativen Geschäft, kaum aus dem Multiple: Bei Private-Equity-Beteiligungen stammten über das letzte Jahrzehnt 57 % der Wertschaffung aus Umsatzwachstum; 2025 kamen nur 8 % aus steigenden Multiples, 2019 waren es noch 46 %.

Deshalb beginnt ValueX beim operativen Ergebnis und bei der Kapitalrendite. Ein höheres Multiple ist eine mögliche Folge, kein Ziel für sich. Kein ValueX-Vertrag enthält eine Ergebnis- oder Wertzusage.

Quelle: Gain, The Private Equity Value Creation Report 2026, Auswertung von 15.502 Beteiligungen weltweit. gain.ai

Jede Entscheidung wirkt auf Ergebnis und Bewertung zugleich

Deshalb kumulieren sich gute Entscheidungen über die Zeit. Im Beispiel stehen in zwei Jahren drei Entscheidungen über Werttreiber an, jeweils mit zwei Optionen: umsetzen oder aufschieben.

  • 180 Mio. €heute: 30 Mio. € EBITDA × 6,0; ROIC 7,4 %
  • 273 Mio. €dreimal umgesetzt: 42 Mio. € × 6,5; ROIC 12,8 %
  • 148 Mio. €dreimal aufgeschoben: 26 Mio. € × 5,7; ROIC 5,8 %

Zwischen dem besten und dem schwächsten Pfad liegen 125 Mio. € Gesamtunternehmenswert – bei 16 Mio. € Unterschied im EBITDA.

umgesetztaufgeschobenSäulenhöhe: Gesamtunternehmenswert

Dreidimensionaler Entscheidungsbaum, illustratives Beispiel: Vom Startwert 180 Mio. € verzweigt sich der Weg bei drei Entscheidungen jeweils in umgesetzt und aufgeschoben. Die acht Endwerte nach zwei Jahren: 273, 223, 236, 189, 227, 180, 192 und 148 Mio. €.
Entscheidung 1: Pricing · Entscheidung 2: Working Capital und Einkauf · Entscheidung 3: Produktivität. Gesamtunternehmenswert in Mio. €, illustrativ.
Annahmen je Entscheidung
Entscheidung und WerttreiberUmgesetzt: EBITDA / MultipleAufgeschoben: EBITDA / Multiple
1 · Pricing: Rabattregeln, Weitergabe von Kostensteigerungen, Mix+4,5 Mio. € / +0,1x−1,5 Mio. € / −0,1x
2 · Working Capital und Einkauf: Forderungslaufzeit 68 → 45 Tage, Rahmenverträge, Bündelung+3,0 Mio. € / +0,2x−1,0 Mio. € / −0,1x
3 · Produktivität: Anlageneffektivität, Komplexität, Verwaltungskosten+4,5 Mio. € / +0,2x−1,5 Mio. € / −0,1x

Aufschieben ist kein Stillstand: Nicht weitergegebene Kostensteigerungen, wachsende Kapitalbindung und zunehmende Komplexität kosten jedes Jahr Ergebnis und Bewertung. Deshalb endet der untere Pfad unter dem Ausgangswert.

Weitere Annahmen: Umsatz vereinfachend konstant 300 Mio. €, Abschreibungen 9 Mio. € im Jahr, Steuerquote 30 %, investiertes Kapital zu Beginn 200 Mio. €, Kapitalkosten 9 %. Die kürzere Forderungslaufzeit setzt 19 Mio. € frei; ein aufgeschobenes Working-Capital-Programm bindet 6 Mio. € zusätzlich. Alle Werte sind Annahmen für dieses Beispiel.

Alle acht Pfade
PfadPricing · Working Capital und Einkauf · ProduktivitätEBITDAMultipleROICWert
umgesetztumgesetztumgesetzt42,06,5x12,8 %273
umgesetztumgesetztaufgeschoben36,06,2x10,4 %223
umgesetztaufgeschobenumgesetzt38,06,2x9,9 %236
umgesetztaufgeschobenaufgeschoben32,05,9x7,8 %189
aufgeschobenumgesetztumgesetzt36,06,3x10,4 %227
aufgeschobenumgesetztaufgeschoben30,06,0x8,1 %180
aufgeschobenaufgeschobenumgesetzt32,06,0x7,8 %192
aufgeschobenaufgeschobenaufgeschoben26,05,7x5,8 %148

✓ umgesetzt, – aufgeschoben. EBITDA und Gesamtunternehmenswert in Mio. €. Wer zwei von drei Entscheidungen umsetzt, erreicht 223 bis 236 Mio. €. Wer nur eine umsetzt, hält ungefähr den Ausgangswert (180 bis 192 Mio. €), weil die aufgeschobenen Themen weiter Ergebnis kosten.

Was eine bessere Entscheidungsgrundlage wert ist

Ein Gedankenexperiment zeigt, wie viel die Qualität der Entscheidungsgrundlage wert sein kann. Wird jede der drei Entscheidungen mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % umgesetzt, liegt der erwartete Gesamtunternehmenswert nach zwei Jahren bei 209 Mio. €; bei 85 % liegt er bei 253 Mio. €.

Die Quoten sind frei gewählt und keine Aussage über die Wirkung von ValueX. Im Mandat sieht der Baum anders aus: Er entsteht aus Ihrem Werttreiber-Register, trägt Bandbreiten statt fester Werte und zeigt je Quartal nur die nächste Entscheidung mit zwei bis drei Optionen und ihrem Erwartungswert.

Zwölf Bereiche, ein Datenmodell

Analysiert wird das ganze Unternehmen, nicht nur die Finanzkennzahlen. Jeder Bereich wird an der Frage gemessen, die über Ergebnis und Kapitalrendite entscheidet – beantwortet aus Ihren eigenen Daten.

  • RechnungswesenIst das Ergebnis nachhaltig und sauber abgegrenzt?
  • Bilanz und Working CapitalWie viel Kapital bindet das Geschäft, und wo steigt es?
  • Controlling und PlanungWie treffsicher sind Planung und Forecast?
  • Vertrieb und KundenportfolioWelche Kunden und Produkte verdienen ihre Kapitalkosten?
  • PricingWerden Preise durchgesetzt, und wo geht Marge verloren?
  • EinkaufWie wettbewerbsfähig und wie abhängig ist die Beschaffung?
  • Produktion und Supply ChainWie produktiv ist die Leistungserstellung, und wo staut sich Investitionsbedarf?
  • IT und DatenLiefern die Systeme Zahlen, mit denen sich steuern lässt?
  • Führung und OrganisationSind Ergebnisverantwortung und Entscheidungsrechte klar verteilt?
  • PersonalSind Schlüsselfunktionen besetzt und gebunden?
  • Recht*Welche Verträge bergen Risiken für Ergebnis oder Finanzierung?
  • Steuern*Welche steuerlichen Risiken sind offen?

* Recht und Steuern als Vollständigkeitsdurchsicht: Vertrags- und Unterlagenregister, Hinweise an Ihre Rechtsanwälte oder Steuerberater. Rechts- und Steuerberatung leisten wir nicht.

Daten, typische Befunde und Kennzahlen je Bereich

Jeder Bereich liefert zwei Arten von Werttreibern: Ergebnistreiber wie Pricing, Einkauf und Produktivität wirken auf das EBIT; Kapitaltreiber wie Working Capital und Investitionen wirken auf das investierte Kapital. Zusammen bestimmen sie den ROIC.

Rechnungswesen
Daten: Buchungen aus dem ERP-System, Konzern- und Einzelabschlüsse, Monatsreporting
Typische Befunde: Einmaleffekte im Ergebnis, Abgrenzungen nur zum Jahresende, konzerninterne Verrechnungen ohne nachvollziehbare Logik
Kennzahlen: bereinigtes EBIT, Cash Conversion, Tage bis zum Monatsabschluss
Bilanz und Working Capital
Daten: Summen- und Saldenlisten, Offene-Posten-Listen, Lager- und Anlagenbestände
Typische Befunde: alte offene Posten, Lagerreichweiten ohne Ziel, Zahlungsziele über dem Branchenüblichen
Kennzahlen: Forderungs-, Verbindlichkeits- und Lagerreichweite, Net Working Capital in % des Umsatzes, investiertes Kapital
Controlling und Planung
Daten: Planung, Forecast, Kostenstellen, Deckungsbeitragsrechnung
Typische Befunde: Plan-Ist-Abweichungen über 20 %, keine Ergebnisrechnung je Kunde und Produkt
Kennzahlen: Forecast-Genauigkeit, Deckungsbeitrag je Kunde, Produkt und Standort
Vertrieb und Kundenportfolio
Daten: CRM, Angebots- und Auftragsdaten, Kundenergebnisrechnung
Typische Befunde: Kunden mit negativem Deckungsbeitrag nach Prozesskosten, hohe Konzentration, Pipeline ohne Qualitätsmaß
Kennzahlen: Kundenkonzentration, Rendite je Kundengruppe, Abwanderung, Abschlussquote
Pricing
Daten: Preislisten, Rabatt- und Konditionsdaten, Auftragspositionen
Typische Befunde: Rabatte ohne Regel, nicht weitergegebene Kostensteigerungen, Sonderkonditionen ohne Enddatum
Kennzahlen: Preisdurchsetzung (netto zu Liste), Rabattstreuung, Preis-Mengen-Effekt
Einkauf
Daten: Kreditoren, Bestellungen, Rahmenverträge
Typische Befunde: Einzelquellen ohne Absicherung, nicht gebündelte Bedarfe, ungenutzte Skonti
Kennzahlen: Einkaufspreis gegen Index, Rahmenvertragsquote, Lieferantenkonzentration
Produktion und Supply Chain
Daten: ERP und Fertigungsdaten, Auftragsdurchlauf, Instandhaltung, Qualität
Typische Befunde: Anlageneffektivität unbekannt, hohe Variantenzahl, Investitionen unter der Abschreibung
Kennzahlen: Anlageneffektivität (OEE), Ausschuss, Durchlaufzeit, Erhaltungsinvestitionen zu Abschreibung
IT und Daten
Daten: Systemlandschaft, Stammdaten, Berichtsprozesse
Typische Befunde: Tabellen neben dem ERP, uneinheitliche Stammdaten, Berichte ohne gemeinsame Definitionen
Kennzahlen: Abschlussdauer, Datenqualität, IT-Risiko
Führung und Organisation
Daten: Organigramm, Geschäftsordnung, Vollmachten, Gremienprotokolle
Typische Befunde: Entscheidungen an wenigen Personen, unklare Ergebnisverantwortung, Ziele ohne Bezug zum Kapital
Kennzahlen: Ergebnisverantwortung je Einheit, Umsetzungsquote von Maßnahmen
Personal
Daten: Verträge, Vergütung, Altersstruktur, Fluktuation
Typische Befunde: Schlüsselfunktionen ohne Nachfolge, Anreize auf Umsatz statt Ergebnis, ungedeckte Pensionszusagen
Kennzahlen: Fluktuation, Personalkostenquote, Besetzung der Schlüsselfunktionen
Recht
Daten: Gesellschafts-, Kunden-, Lieferanten-, Miet- und Finanzierungsverträge, Schutzrechte, Streitfälle
Typische Befunde: Kündigungsrechte bei Gesellschafterwechsel, Verträge ohne Laufzeit, Covenants nahe der Grenze
Kennzahlen: Vertragsabdeckung, betroffener Umsatzanteil, Abstand zu den Covenants
Steuern
Daten: Betriebsprüfungsberichte, Verrechnungspreise, Umsatz- und Lohnsteuer
Typische Befunde: offene Prüfungen, Verrechnungspreise ohne Dokumentation, Umsatzsteuerrisiken
Kennzahlen: Steuerrisiko, Prüfungsstand, Rückstellungen

Einmal gründlich, dann jedes Quartal

ValueX ist kein Projekt mit Abschlussbericht, sondern ein fester Steuerungstakt für Geschäftsführung und Gremien.

  1. ValueX-Check

    2–3 Tage

    Analyse der Abschlüsse der letzten drei Jahre, des aktuellen Monatsreportings und – soweit vorhanden – der Kunden- und Produktergebnisse.

    Ergebniserste Wertbrücke, ROIC im Branchenvergleich, erste Einschätzung der fünf größten Hebel

  2. Initialanalyse

    6–8 Wochen

    Alle zwölf Bereiche auf einem gemeinsamen Datenmodell, mit Werttreiber-Register und Simulation.

    ErgebnisCockpit, Wertbrücke, priorisiertes Maßnahmenprogramm, erste Entscheidungsvorlage

  3. Quartals-Update

    vierteljährlich

    Ist-Zahlen gegen Simulation, Umsetzungsstand je Hebel, Entscheidungsbaum für das nächste Quartal.

    ErgebnisEntscheidungsvorlage für Geschäftsführung, Beirat oder Aufsichtsrat; nach jedem Quartal kündbar

Jeder Zyklus endet mit einer Entscheidung, die im Protokoll der Geschäftsführung steht – nicht mit einer Liste von Befunden.

Was in jedem Zyklus passiert
  1. Daten zusammenführen. Rechnungswesen, Monatsreporting, Auftrags- und Rechnungsdaten, CRM, Einkauf und Verträge fließen in ein gemeinsames Datenmodell. Daraus entstehen die Steuerungsgrößen: bereinigtes EBIT, investiertes Kapital, ROIC, Net Working Capital und Cash Conversion.
  2. Werttreiber verknüpfen. Jeder Befund wird einem Werttreiber zugeordnet und bis zur Wirkung durchgerechnet – etwa von der Rabattstreuung über die Preisdurchsetzung und den Deckungsbeitrag bis zum EBIT. Die Rangfolge ergibt sich aus Wertbeitrag und Umsetzbarkeit, jeweils mit Verantwortlichem, Zielwert und Termin.
  3. Simulieren. Bandbreiten statt Punktplan: künftige Ergebnisse, Cashflows und ROIC, die größten Einflussgrößen und ein Entscheidungsbaum für die anstehenden Entscheidungen.
  4. Entscheiden und nachhalten. Eine Vorlage für Geschäftsführung und Gremien: welche Entscheidung ansteht, welche Optionen es gibt, was jede wert ist. In jedem Folgezyklus wird der Umsetzungsstand verfolgt; nach einem Jahr wird der erreichte gegen den geplanten Wertbeitrag gemessen.
Was Sie erhalten
  • ValueX-Cockpit: bereinigtes EBIT, investiertes Kapital, ROIC, Net Working Capital, Cash Conversion und Multiple im Branchenvergleich auf einer Seite.
  • Werttreiber-Register: Befund, Ursache, Maßnahme, Verantwortlicher, geplanter und erreichter Wertbeitrag.
  • Chancen-Risiko-Karte: das Ergebnis der Simulation als Bandbreite, die zehn größten Einflussgrößen im Überblick.
  • Entscheidungsvorlage: Entscheidungsbaum mit Optionen und Erwartungswerten.
  • Laufend gepflegte Dokumentation: Zahlen, Annahmen und Unterlagen an einem Ort und auf aktuellem Stand – für Gremien, Banken und Investoren.
Wie die Simulation arbeitet

Statt mit einem einzelnen Planwert rechnet ValueX mit Bandbreiten. Umsatzwachstum, Kostenquoten, Kapitalbindung und Liquidität werden aus Ihren Daten als Verteilungen simuliert (Monte-Carlo-Simulation); das Wachstum nähert sich mit der Zeit dem Branchenniveau. Ergebnis ist eine Spanne mit vorsichtigem, mittlerem und günstigem Fall.

Einzelereignisse wie der Verlust eines Großkunden oder eine verschobene Investition werden in einem Entscheidungsbaum abgebildet. Sie sehen je Werttreiber drei Zahlen: erwarteter Wertbeitrag, Bandbreite und Risiko einer Verschlechterung.

Jedes Quartal werden die Ist-Zahlen neben die Simulation gelegt. Liegt ein Wert außerhalb der erwarteten Bandbreite, ist das ein Signal: ein neuer Befund oder ein Hebel, der wirkt.

Drei Regeln für belastbare Zahlen
  1. Jede Ausgangszahl ist rückführbar auf ihre Quelle: Buchung, Auftrag, Vertrag.
  2. Jeder Werttreiber trägt eine Bandbreite, keinen festen Wert.
  3. Jede Maßnahme wird nach einem Jahr gemessen – am tatsächlich erreichten Wertbeitrag, nicht am Plan.

Substanz statt Kosmetik. Kürzungen bei Instandhaltung, Entwicklung oder Vertrieb heben das EBIT kurzfristig und schwächen es mittelfristig. Für jede Maßnahme gilt deshalb die Testfrage: Trägt der Effekt auch in drei Jahren noch? Investitionen unter der Abschreibung gelten als Befund, nie als Hebel.

Für Gesellschafter, Geschäftsführung und Gremien

Für Unternehmen mit 50 Mio. bis 1 Mrd. € Umsatz, die Ergebnis und Kapitalrendite systematisch steigern wollen – unabhängig davon, ob je ein Verkauf ansteht.

  • Familienunternehmen mit Beirat oder AufsichtsratEine Entscheidungsvorlage je Quartal, in EBIT, ROIC und Unternehmenswert – nachvollziehbar für Familie und Gremium.
  • Geschäftsführung mit ErgebniszielEin priorisiertes Programm statt vieler Einzelinitiativen; jeder Hebel mit Verantwortlichem, Zielwert und gemessenem Beitrag.
  • CFO und FinanzbereichEine Werttreiberlogik, die Controlling, Planung und Kapitalallokation verbindet – auf Ihren Daten, neben dem bestehenden Reporting.
  • Finanzierung oder RefinanzierungBanken und Investoren bewerten Cash Conversion, Verschuldung und Planbarkeit. So kennen Sie Ihre Zahlen, bevor die Bank danach fragt.
  • Beteiligungen von FinanzinvestorenDer Wertsteigerungsplan, quartalsweise nachgehalten – auch ohne eigenes Operating-Team.
Wovon sich ValueX abgrenzt
AnbieterSchwerpunktWas ValueX beiträgt
StrategieberatungRichtung, Portfolio, Märktemisst die Umsetzung laufend in Euro
Operations- und Performance-BeratungProgramme in einzelnen Funktionenverbindet alle Bereiche auf einem Datenmodell und hält über das Projektende hinaus nach
TransaktionsberatungAnalysen rund um eine Transaktiondieselbe Gründlichkeit, laufend und ohne Transaktionsanlass
WirtschaftsprüfungAbschlussprüfung, außerhalb von Prüfungsmandaten auch Bewertung und Beratungkeine Abschlussprüfung; laufende Entscheidungsvorlagen zu Ergebnis und Kapital
Internes ControllingPlanung, Berichtswesen, Abweichungsanalyseergänzt um Außensicht, Branchenvergleich und Bewertungslogik; ersetzt das Controlling nicht
Planungs- und BI-SoftwareKennzahlen, Dashboardsliefert Werttreiberlogik und Entscheidungsvorlage, nutzt die vorhandenen Systeme
Interim-ManagementKapazität und Umsetzung auf Zeitliefert eine priorisierte Agenda, die auch ein Interim-Manager umsetzen kann

Der Unterschied liegt in der Verbindung: ValueX legt Daten übereinander, die sonst getrennt bleiben, und übersetzt sie in EBIT, ROIC und Unternehmenswert – jedes Quartal, in allen Bereichen.

Häufige Fragen

Was kostet ValueX?

Der ValueX-Check hat einen Festpreis. Die Initialanalyse richtet sich nach Umfang und Datenlage, das Quartals-Update ist ein fester Betrag je Quartal. Wir nennen die Beträge im Erstgespräch und vereinbaren sie fest, bevor Sie etwas beauftragen.

Geht es um einen Unternehmensverkauf?

Nein. ValueX ist ein Steuerungsinstrument für Ergebnis und Kapitalrendite. Die Gründlichkeit einer Due Diligence ist der Maßstab, weil sie auch unbequeme Themen nicht ausspart. Stehen später eine Finanzierung, ein Investoreneinstieg oder ein Gesellschafterwechsel an, sind die Zahlen bereits belastbar.

Wie arbeitet ValueX mit unserem Controlling zusammen?

Ihr Controlling bleibt verantwortlich für Zahlen und Planung. ValueX arbeitet mit dessen Daten und ergänzt, wofür im Tagesgeschäft selten Zeit bleibt: Außensicht, Branchenvergleich, die Rechnung vom Hebel bis zum Unternehmenswert und die Simulation. Kennzahlen und Logik lassen sich anschließend in das bestehende Reporting übernehmen.

Welche Daten brauchen Sie – und was, wenn sie lückenhaft sind?

Für den Check genügen die Abschlüsse der letzten drei Jahre, das aktuelle Monatsreporting und, soweit vorhanden, eine Kunden- und Produktergebnisrechnung. Für die Initialanalyse kommen Exporte aus ERP, CRM und Einkauf sowie der Vertragsbestand dazu.

Lückenhafte Daten sind selbst ein Befund. Die ersten Zyklen bauen die Datenbasis auf; das zahlt sich in jeder Planung und jedem Bankgespräch aus.

Versprechen Sie eine Ergebnissteigerung?

Nein. Wir zeigen, welche Hebel wie viel EBIT und Kapital bewegen können – mit Bandbreiten statt Punktwerten – und messen nach, was jede Maßnahme tatsächlich gebracht hat. Kein ValueX-Vertrag enthält eine Ergebnis- oder Wertzusage.

Was unterscheidet ValueX von einem Performance-Programm?

Ein Programm endet mit dem Projekt. ValueX ist ein laufender Takt: Jeder Hebel wird bis zum gemessenen Wertbeitrag nachgehalten, und jede Empfehlung ist in EBIT, ROIC und Unternehmenswert beziffert. Verantwortlich für die Umsetzung bleiben Ihre Führungskräfte.

Betrachten Sie auch Recht und Steuern?

Als Vollständigkeitsdurchsicht: Wir sichten, ob Verträge und Unterlagen vollständig sind, führen ein Vertrags- und Unterlagenregister und markieren, was Ihre Rechtsanwälte oder Steuerberater ansehen sollten. Rechts- und Steuerberatung leisten wir nicht; die Prüfung im Einzelfall bleibt bei ihnen.

Ist ValueX ein Gutachten nach IDW S 1?

Nein. ValueX ist eine laufende Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung und Gremien, kein förmliches Gutachten. Brauchen Sie einen Nachweis für Finanzamt, Gericht oder Gesellschafter, erstellen wir ein Bewertungsgutachten nach IDW S 1 als eigene Leistung.

Wie lange binden wir uns?

Check und Initialanalyse sind einmalige Leistungen. Das Quartals-Update können Sie nach jedem Quartal beenden.

Wie vertraulich ist das?

Alle Daten bleiben vertraulich; auf Wunsch schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Gespräche im Unternehmen führen wir nur in Abstimmung mit Ihnen; Kunden, Lieferanten oder Wettbewerber sprechen wir nicht an. Für den ersten Kontakt brauchen wir weder Ihren Firmennamen noch Unterlagen.

Gibt es schon Erfahrungswerte mit ValueX?

ValueX ist ein neues Angebot der Surion GmbH. Die Bewertungen oben auf dieser Seite beziehen sich auf unsere bisherigen Leistungen, nicht auf ValueX. Wir versprechen keine Ergebnisse, sondern messen sie: Jede Maßnahme wird nach einem Jahr am tatsächlich erreichten Wertbeitrag gemessen.

Sprechen wir über Ihre Werttreiber.

So geht es weiter

  1. Einige Stichpunkteohne Unterlagen, ohne Verpflichtung
  2. Antwort am selben Werktagbei Eingang Mo–Fr bis 15 Uhr
  3. Erstgespräch, unverbindlichDanach wissen Sie, ob ValueX zu Ihrem Unternehmen passt, wie der Check abläuft und was er kostet. Passt es nicht, sagen wir es offen.

Sie bestimmen, wie wir in Kontakt kommen.

Vertraulich, auf Wunsch mit Vertraulichkeitsvereinbarung. Ohne Ihre Zustimmung sprechen wir niemanden in Ihrem Umfeld an.

Worum geht es? (freiwillig – hilft bei der Vorbereitung)

Geht Ihre Anfrage Mo–Fr bis 15 Uhr ein, antworten wir Ihnen am selben Werktag persönlich per E-Mail. Kein unangekündigter Rückruf.

Oder direkt anrufen: 06835/9556730

Wählen Sie einen freien Termin im Kalender. Der Kalender öffnet sich erst nach Ihrem Klick, in einem neuen Tab bei Google.

Termin im Kalender wählen

Für den ersten Kontakt brauchen wir weder Ihren Firmennamen noch vertrauliche Unterlagen. Hinweise zum Datenschutz

Passt zu Ihnen, wenn …

  • Ihr Unternehmen 50 Mio. bis 1 Mrd. € Umsatz erzielt
  • es eigentümer-, familien- oder investorengeführt ist, auch mit Beirat oder Aufsichtsrat
  • Sie mehr EBIT, eine höhere Kapitalrendite und mehr Cash anstreben
  • Nicht passend: akute Restrukturierung oder Insolvenznähe
  • Nicht passend: reine Begleitung eines Verkaufsprozesses